Eine Alarmanlage für den Gartenschuppen – ganz ohne Stromanschluss

Eine Alarmanlage für den Gartenschuppen – ganz ohne Stromanschluss

Mit einem sonsor hub im Gepäck, ging es kürzlich zum Pingelshof, dem eigenen Garten. Auf dem Grundstück steht hinten links ein kleiner Schuppen, und darin hat sich über die Jahre erstaunlich viel Zeug angesammelt – Werkzeug, Gartengeräte und sogar eine Kettensäge. Alles Dinge, die man nicht unbedingt verlieren möchte.
Der Pingelshof ist von außen relativ gut einsehbar, trotzdem steht der Schuppen natürlich nicht ständig unter Beobachtung. Eine Kamera war dort bereits installiert, funktioniert aber meistens nicht – denn auf dem Grundstück gibt es weder einen Strom- noch einen Wasseranschluss.

Gesichert ist der Schuppen mit einem Vorhängeschloss, wobei „gesichert“ etwas übertrieben ist: Das Schloss sieht zwar ganz ordentlich aus, aber wer wirklich hinein möchte, muss wahrscheinlich gar nicht das Schloss knacken. Zwei Schrauben an der richtigen Stelle lösen, und die Tür ist offen.

Aber woher kommt der Strom?

Eine Alarmanlage ohne Strom funktioniert natürlich nicht. Also kam zum Einsatz, was noch vorhanden war: eine alte 12-Volt-Autobatterie. Auf das Dach des Schuppens kam ein kleines Solarpanel, dazwischen ein einfacher, wirklich preiswerter PV-Laderegler. Damit wird die Autobatterie tagsüber über das Solarpanel nachgeladen – keine 230 Volt, kein Stromanschluss, alles ziemlich simpel. An die Wand im Schuppen wurde ein sonsor hub geschraubt und mit der 12-Volt-Versorgung verbunden, an die Tür kam zusätzlich ein sonsor Tür- und Fensterkontakt. App öffnen, sonsor hub suchen, Gerät verbinden, Türkontakt zuordnen – damit war die Alarmanlage eingerichtet.

Und dann kam der Schlüsselanhänger dazu

Der sonsor Schlüsselanhänger ist bereits im Camper im Einsatz. Warum also einen zweiten benutzen? Derselbe Schlüsselanhänger wurde zusätzlich mit dem sonsor hub im Pingelshof verknüpft. Kommt man zum Garten, erkennt das System den Schlüsselanhänger, und die Alarmanlage muss nicht jedes Mal manuell ausgeschaltet werden. Beim Verlassen wird die Überwachung automatisch wieder aktiviert.

Gerade bei einem Gartenschuppen ist das ziemlich praktisch: Eine Alarmanlage, an die jedes Mal gedacht werden muss, gerät irgendwann in Vergessenheit. Automatik schlägt auch hier Disziplin.

Mobilfunk war die nächste Frage

WLAN gibt es im Pingelshof natürlich auch nicht. Das ist beim sonsor hub aber kein Problem, denn die Mobilfunkverbindung ist bereits integriert. Es muss also weder ein Router installiert noch eine zusätzliche SIM-Karte gekauft oder ein eigener Mobilfunkvertrag abgeschlossen werden.

Damit wird aus dem sonsor hub eine vergleichsweise einfache Lösung für Orte, an denen eigentlich keine Infrastruktur vorhanden ist: eine alte Autobatterie, ein kleines Solarpanel, ein Laderegler und der sonsor hub reichen für den Schuppen aus. Jetzt kommt eine Meldung, sobald jemand die Tür öffnet, während niemand vor Ort ist.

Solche Anwendungen werden bei sonsor zunehmend interessant – denn das gleiche Prinzip funktioniert nicht nur im Gartenschuppen. Ein Werkzeugcontainer auf einer Baustelle, eine Garage ohne Stromanschluss, ein Bootsschuppen oder ein abgelegenes Lager haben im Grunde das gleiche Problem: Weder WLAN noch ein 230-Volt-Anschluss sind zwingend nötig, sondern eine zuverlässige Stromquelle und Mobilfunk.

Im Pingelshof kommt der Strom jetzt von der Sonne. Und der Schuppen hat endlich eine Alarmanlage.

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