Alarmanlage für den Keller – wenn das WLAN nicht bis nach unten reicht

Kellerraum mit sonsor gesichert

In vielen Hochhäusern und größeren Mietshäusern gibt es im Keller eine ganze Reihe von Kellerräumen – keine massiven Räume mit richtigen Sicherheitstüren, sondern einfache Kellerabteile, teilweise nur mit Holzlatten oder Gittern voneinander getrennt. Gesichert ist ein solcher Keller oft nur mit einem einfachen Vorhängeschloss, während darin durchaus wertvolle Dinge lagern.

Das grundsätzliche Problem ist bekannt: Im Keller lagern Fahrräder, Werkzeug, Autoreifen, Campingausrüstung oder eine alte Plattensammlung. Gleichzeitig gehören diese Kellerräume häufig zu den am schlechtesten gesicherten Bereichen eines Mehrfamilienhauses. Eine Alarmanlage wäre also eigentlich sinnvoll – nur wie bekommt sie ihre Meldung aus dem Keller? WLAN im Keller? Eher selten.

sonsor hub direkt an der Kellertür

Für eine solche Anwendung eignet sich der sonsor hub ziemlich gut. Der Hub ist die einfachere Variante für den Tür- und Fensterschutz. Im Gegensatz zu sonsor mobil braucht er keine umfangreiche Innenraumüberwachung, kann versteckt montiert werden und arbeitet mit externen Tür- und Fensterkontakten. Vor allem aber besitzt er eine eigene Mobilfunkverbindung.

Für die Kommunikation steht dabei auch Narrowband-IoT (NB-IoT) zur Verfügung. Diese Mobilfunktechnik ist gerade für IoT-Anwendungen interessant und kann aufgrund ihrer technischen Eigenschaften auch bei schwierigen Empfangssituationen in Gebäuden Vorteile haben. Das ist natürlich keine Garantie dafür, dass Mobilfunk in jedem Keller funktioniert. Aber dort, wo das heimische WLAN längst nicht mehr ankommt, kann eine Mobilfunkverbindung noch möglich sein.

Wenn im Keller eine Steckdose vorhanden ist, wird die Installation vergleichsweise einfach. Der sonsor hub wird direkt an oder in der Nähe der Kellertür montiert, dazu ein Türkontakt. Wird die Tür geöffnet, während die Überwachung aktiv ist, wird der Alarm ausgelöst und die Meldung über Mobilfunk verschickt.

Der Hub selbst besitzt außerdem einen Erschütterungssensor. Das ist bei einer einfachen Kellertür besonders interessant: Wenn jemand nicht einfach das Schloss öffnet, sondern vorher an der Tür hebelt, rüttelt oder versucht, die Konstruktion aufzubrechen, kann bereits diese Erschütterung erkannt werden. Man muss also im besten Fall gar nicht warten, bis die Kellertür tatsächlich offen ist. Der integrierte Buzzer ist dabei keine große Alarmsirene, macht sich aber bemerkbar. Wer gerade versucht, unbemerkt eine Kellertür aufzubrechen, und plötzlich ein elektronisches Piepen aus dem Keller hört, weiß zumindest: Hier passiert etwas, womit nicht gerechnet wurde.

Ein smarter Hüllschutz für den Keller

Dahinter steckt derselbe Gedanke wie beim Hüllschutz insgesamt: Der gesamte Raum muss nicht mit aufwendiger Sensorik überwacht werden, sondern nur die Stelle, durch die jemand hineinmuss. Im Camper sind das Türen und Fenster, im Keller ist es meistens einfach nur die Tür. Ein sonsor hub, ein Türkontakt und eine Stromversorgung reichen dann schon aus – WLAN oder ein eigener Internetanschluss im Keller sind nicht erforderlich.

Zurück zum Blog