Es war aufregend. Endlich der eigene Schlüssel, die erste Nacht auf einer Luftmatratze, weil das Bett noch nicht geliefert wurde und dieses tolle Gefühl von das hier gehört mir. Meine erste eigene Wohnung. Erdgeschoss, Altbau, große Fenster. Ich war so stolz.
Was ich damals nicht wirklich auf dem Schirm hatte: Große Fenster im Erdgeschoss sehen von innen romantisch aus. Von außen sind sie eine Einladung.
Niemand hat mir erklärt, worauf ich bei der Sicherheit achten sollte. Keine Freundin, kein Ratgeber, kein Pinterest-Board. Deshalb schreibe ich diesen Artikel, für alle, die gerade ausziehen oder es bald tun.
1. Eine Erdgeschosswohnung ist kein Nachteil, wenn du weißt, worauf du achten musst
Ich hab mir am Anfang echt nichts dabei gedacht. Erdgeschoss, na und? Günstigere Miete, kein Treppensteigen, Gartenzugang inklusive. Klingt doch gut.
Aber einige Wochen nach dem Einzug hat mir eine Freundin erzählt, dass Einbrüche am häufigsten über Fenster und Terrassentüren passieren, die leicht erreichbar sind. Also genau das, was ich hatte.
Ich will hier keine Angst machen. Aber es ist einfach gut, das zu wissen. Denn dann kann man auch was tun: abschließbare Fenstergriffe, eine Türkette, ein kleiner Türstopper-Alarm. Alles Dinge, die nicht viel kosten und die man an einem Nachmittag erledigt hat.
2. Als Mieterin darfst du mehr tun, als du vielleicht denkst
Ich hab mich lange nicht getraut, irgendetwas zu verändern. Ich wollte ja nichts falsch machen und die Kaution riskieren.
Aber eine einfache Alarmanlage für die Wohnung zu installieren ist in den meisten Mietwohnungen völlig okay, solange du keine Schäden hinterlässt. Batteriebetriebene Geräte, die einfach angeklebt oder aufgestellt werden, sind in der Regel kein Problem.
Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, einfach kurz die Vermieterin oder den Vermieter fragen. Die meisten reagieren entspannt, manche finden es sogar gut. Und du weißt dann, dass du auf der sicheren Seite bist.
3. Eine Alarmanlage für die Wohnung muss weder teuer noch ein Technikprojekt sein
Als ich das erste Mal nach den Kosten für eine Alarmanlage in der Wohnung gegoogelt habe, hab ich erstmal geschluckt. Ich hatte irgendwie Zahlen im Kopf, die sich eher nach Einfamilienhaus anfühlten, Fachbetrieb, Jahresvertrag, das ganze Programm.
Dabei gibt es längst kleine Alarmanlagen für Wohnungen, die genau für solche Situationen gemacht sind. Kompakt, einfach selbst einzurichten, kein Techniker nötig. Viele laufen über WLAN und lassen sich per App steuern, andere funktionieren komplett ohne WLAN, was gerade beim Einzug praktisch ist, wenn der Router noch gar nicht eingerichtet ist.
Das Wichtigste ist eigentlich: Es muss zu dir passen. Zu deiner Wohnung, deiner Situation, deinem Alltag.
4. Das Gefühl, sicher zu sein, ist kein Luxus
Ich erinnere mich an eine Nacht, ein paar Wochen nach dem Einzug. Irgendein Geräusch hatte mich geweckt. Wahrscheinlich die Heizung oder der Nachbar oben. Aber ich lag trotzdem eine halbe Stunde wach und hab in die Dunkelheit gehorcht.
Ich glaube, das kennen viele Frauen, die zum ersten Mal alleine wohnen. Und es hat nichts mit übertriebener Vorsicht zu tun. Es ist einfach menschlich, sich dort sicher fühlen zu wollen, wo man schläft.
Eine Alarmanlage zu Hause muss gar nicht viel können. Manchmal reicht schon das Wissen, dass da etwas ist, das anschlägt, wenn jemand rein will. Das verändert, wie man schläft. Wirklich.
5. Du musst das nicht selbst herausfinden, ich hab das schon für dich getan
Ich hab damals sehr lange gesucht und war trotzdem unsicher. Brauche ich jetzt ein ganzes Alarmsystem für die Wohnung oder reicht eine kleine Alarmanlage? Was ist einfacher Einbruchsschutz für die Mietwohnung überhaupt? Und was taugen die Dinge, die es für unter 30 Euro gibt?
Was ich mir gewünscht hätte: eine ehrliche Empfehlung, ohne Fachchinesisch und ohne das Gefühl, dass mir jemand was verkaufen will.
Genau das ist sonsor. Ein Gerät, das ohne WLAN auskommt, keine Installation braucht und trotzdem zuverlässig funktioniert. Nichts, was du erst verstehen musst. Einfach hinstellen und gut ist.
Deine erste eigene Wohnung ist ein großer Moment. Und es ist völlig okay, sich dabei auch um die praktischen Dinge zu kümmern, also nicht nur um Vorhänge und Pflanzen, sondern auch darum, dass du dich wirklich wohlfühlst. Sicher schlafen gehört dazu.