Was „sich sicher fühlen“ wirklich bedeutet, wenn man alleine wohnt

Was „sich sicher fühlen“ wirklich bedeutet, wenn man alleine wohnt

Es gibt diesen Moment, kurz bevor man einschläft. Alles ist still, die Wohnung liegt im Dunkeln, und dann fragt man sich: Hab ich die Tür abgeschlossen? Das Fenster im Bad, war das zu?

Man steht auf, checkt alles, legt sich wieder hin. Alles gut.

Aber irgendwie schläft man trotzdem nicht sofort ein.

Ich glaube, viele Frauen, die alleine wohnen, kennen dieses Gefühl. Und ich glaube auch, dass wir es viel zu oft als übertrieben abtun. Stell dich nicht so an. Ist doch nichts passiert. Dabei hat dieses Gefühl einen Namen: Es ist das Bedürfnis nach Sicherheit. Und das ist so menschlich wie Hunger oder Müdigkeit.

Sicherheit ist kein Produkt, es ist ein Gefühl

Ich hab eine Zeit lang gedacht, dass ich das Problem lösen kann, indem ich einfach eine Alarmanlage für die Wohnung kaufe. Haken dran, fertig, nächstes Thema.

Aber so funktioniert das nicht ganz.

Denn sich sicher fühlen ist nicht dasselbe wie sicher sein. Beides ist wichtig, aber es sind zwei verschiedene Dinge. Eine Alarmanlage zu Hause kann sehr viel dazu beitragen, dass du tatsächlich sicherer bist. Aber das Gefühl danach, das entsteht erst, wenn du dem Ganzen auch vertraust. Wenn du weißt, was passiert, wenn nachts jemand versucht, dein Fenster zu öffnen.

Warum Erdgeschoss und Alleinwohnen eine eigene Kategorie sind

Wer im Erdgeschoss wohnt, denkt anders über Sicherheit nach als jemand im vierten Stock. Das ist keine Einbildung, das ist einfach Realität. Fenster auf Gehwegniveau, Terrassentüren, die direkt auf den Hof führen: Das sind Zugänge, die man im Hinterkopf haben sollte.

Und wer alleine wohnt, hat niemanden, der nachts aufmacht, wenn es klingelt. Niemanden, der sagt: Ich hab gehört, ist nichts. Man ist sein eigenes Sicherheitssystem, und das ist manchmal ganz schön anstrengend.

Deshalb finde ich es so wichtig, sich das nicht schlechtzureden. Es ist keine Schwäche, sich eine einfache Alarmanlage für die Wohnung zu holen. Es ist eine ziemlich vernünftige Entscheidung.

Wenn du nicht mehr rätseln musst.

Was wirklich hilft, und was nicht

Es gibt ein paar Dinge, die ich ausprobiert habe, bevor ich bei einer Lösung gelandet bin, die sich für mich richtig anfühlt.

Türkette: hilft tatsächlich, kostet fast nichts, gibt ein gutes Gefühl.

Fensterkontaktalarm: auch gut, vor allem im Erdgeschoss.

Smart Home mit Kamera: zu viel Aufwand, zu viele Apps, zu viele Passwörter.

Was bei mir geblieben ist: ein kleines Alarmsystem für die Wohnung, das ohne WLAN funktioniert, keinen Techniker braucht und trotzdem anschlägt, wenn jemand rein will. Kein Abo, keine Einrichtungsstress, keine zehn Einstellungen, die man erst verstehen muss.

sonsor ist genau so ein Gerät. Einfach hinstellen, fertig. Und das Gefühl danach? Deutlich besser.

Sich sicher fühlen ist erlaubt

Das klingt vielleicht selbstverständlich. Ist es aber manchmal nicht.

Wir reden uns oft ein, dass wir keine große Sache draus machen sollen. Dass es schon passt. Dass andere Frauen das ja auch hinkriegen.

Aber ich finde: Wenn du alleine wohnst und nachts schlecht schläfst, weil du an die Wohnungstür denkst, dann ist das ein Hinweis. Kein Grund zur Panik, aber ein guter Moment, um sich zu fragen: Was bräuchte ich, damit ich wirklich entspannt einschlafe?

Manchmal ist die Antwort eine bessere Türkette. Manchmal ein einfacher Einbruchsschutz für die Mietwohnung. Manchmal einfach das Wissen, dass man etwas getan hat.

Und das reicht schon.

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