Kaum ein Produkt wird so intensiv diskutiert wie eine Alarmanlage. Das freut uns sogar. Denn nur durch kritische Fragen entstehen gute Produkte.
Seit der Einführung von sonsor bekommen wir immer wieder dieselben Fragen gestellt. Manche davon hören wir auf jeder Messe. Heute möchten wir erklären, warum wir einige Dinge ganz bewusst anders gemacht haben als viele klassische Alarmanlagen.
Warum hat sonsor keinen eingebauten Akku?
Das ist wahrscheinlich die häufigste Frage.
Viele erwarten zunächst, dass eine Alarmanlage einen möglichst großen Akku besitzen sollte. Wir haben darüber sehr lange nachgedacht. Bereits bei früheren Produkten haben wir Erfahrungen mit eingebauten Akkus gesammelt. Das Ergebnis war immer ähnlich.
War der Akku groß, lautete die Frage: "Warum hält er nicht noch länger?"
War der Akku kleiner, hieß es: "Warum habt ihr keinen größeren Akku eingebaut?"
Die Wahrheit ist: Ein Akku ist niemals groß genug.
Deshalb haben wir uns bewusst für einen anderen Weg entschieden. sonsor nutzt einfach die Energiequelle, die ohnehin bereits vorhanden ist. Im Camper ist das die Bordspannung. Im Hotelzimmer oder Ferienhaus reicht ein USB-Netzteil. Und unterwegs kann sogar eine handelsübliche Powerbank die Stromversorgung übernehmen.
Fällt die Stromversorgung trotzdem einmal aus, informiert dich sonsor sofort über die App. Du weißt also unmittelbar, dass dein Gerät offline gegangen ist.
Warum ist sonsor nicht von Anfang an extrem laut?
Auch diese Frage hören wir regelmäßig.
Viele klassische Alarmanlagen setzen ausschließlich auf möglichst viel Lärm. Unsere Überlegung war eine andere. Unser Ziel war es nicht, den gesamten Campingplatz oder die Nachbarschaft zu wecken.
Unser Ziel war es, dem Einbrecher sofort zu zeigen:
Du wurdest entdeckt.
Deshalb gibt sonsor zunächst einen deutlich hörbaren Signalton direkt am Gerät aus. Der Eindringling weiß sofort, dass er erkannt wurde. Der Nachbar wird dagegen nicht mitten in der Nacht aus dem Schlaf gerissen.
Gerade auf Campingplätzen kennt fast jeder die Situation: Jemand vergisst, seine Alarmanlage auszuschalten. Plötzlich heult minutenlang eine Sirene. Der Besitzer sucht hektisch nach seinem Schlüssel. Und der gesamte Platz ist wach. Genau das wollten wir vermeiden.
Normale Alarmanlagen machen Krach, sonsor informiert dich darüber, was los ist. Warum die Alarmanlage ausgelöst hat.
Warum gibt es jetzt trotzdem eine laute Alarmsirene im Zubehörkatalog?
Ganz einfach. Weil viele Kunden sie sich gewünscht haben. Deshalb haben wir eine optionale Alarmsirene entwickelt. Sie wird zusätzlich per Funk mit dem sonsor verbunden und und erzeugt einen Schalldruck von rund 100 dB. Das ist sehr laut. Die Empfehlung der Berufsgenossenschaft lautet: ab 85 db sollte ein Hörschutz getragen werden. Das ist im Innenraum eines Campers oder in einem geschlossenen Raum mehr als ausreichend, um Aufmerksamkeit zu erzeugen.
Jeder Nutzer kann selbst entscheiden, ob er diese zusätzliche Sirene einsetzen möchte.
Und eine Außensirene?
Auch diese Frage erreicht uns regelmäßig. Technisch ist eine Außensirene problemlos realisierbar. Momentan beobachten wir jedoch zunächst die Wünsche unserer Kunden.
Sollte sich zeigen, dass viele Anwender eine wetterfeste Außensirene benötigen, werden wir auch hierfür eine passende Lösung entwickeln.
Entwicklung bedeutet zuhören
Ein Produkt ist niemals wirklich fertig. Viele Funktionen von sonsor sind erst entstanden, weil unsere Kunden ihre Erfahrungen mit uns geteilt haben. Deshalb hören wir genau hin.
Manche Ideen setzen wir sofort um. Andere prüfen wir sorgfältig.
Und manchmal bleiben wir auch bewusst bei unserer ursprünglichen Entscheidung. Nicht weil wir Kritik ignorieren. Sondern weil wir überzeugt sind, dass sie für die meisten Anwender die bessere Lösung ist. Denn am Ende entwickeln wir sonsor nicht für Prospekte.
Sondern für Menschen, die sich einfach sicher fühlen möchten.