Altes Handy als Alarmanlage fürs Wohnmobil – eine gute Idee?

Altes Handy als Alarmanlage fürs Wohnmobil – eine gute Idee?

Das alte Smartphone liegt ohnehin in der Schublade. Es hat GPS, Mikrofon, Bewegungssensoren, Mobilfunk und einen Akku. Warum also nicht einfach eine App installieren und das Handy als Alarmanlage für den Camper verwenden? Die Idee scheint auf den ersten Blick clever. Und tatsächlich gibt es inzwischen Apps, die genau diesen Ansatz verfolgen. Das Smartphone bleibt im Wohnmobil oder Wohnwagen und erkennt  Bewegungen oder Geräusche. Passiert etwas Ungewöhnliches, wird der Besitzer informiert. Aber ist ein altes Smartphone wirklich die richtige Lösung, wenn ein Camper oder Wohnmobil über Tage oder sogar Wochen zuverlässig überwacht werden soll?

Was ein altes Smartphone kann

Moderne Smartphones bringen erstaunlich viel Technik mit. Beschleunigungssensoren können Erschütterungen und Bewegungen erkennen, das Mikrofon kann Geräusche erfassen und über GPS lässt sich die Position bestimmen. Mit einer entsprechenden App lässt sich daraus mit wenig Aufwand eine einfache Fahrzeugüberwachung machen. Der große Vorteil liegt auf der Hand: Wer noch ein geeignetes Smartphone besitzt, benötigt zunächst keine zusätzliche Hardware. Für gelegentliche Einsätze kann das interessant sein.

Das eigentliche Problem beginnt beim Dauerbetrieb

Ein Smartphone wurde allerdings nicht als Alarmanlage entwickelt. Display, leistungsfähiger Prozessor, Kamera, Betriebssystem und zahlreiche Hintergrunddienste benötigen viel Energie. Gleichzeitig altert der eingebaute Akku – besonders dann, wenn das Gerät über lange Zeit permanent geladen wird. Für die Überwachung eines Wohnmobils ist das sehr  relevant. Denn gerade während längerer Standzeiten soll eine Alarmanlage möglichst wenig Energie aus der Bordbatterie ziehen. Eine Smartphone-Lösung benötigt deshalb in der Praxis ebenfalls eine dauerhafte Stromversorgung – beispielsweise über USB, Bordbatterie, Powerbank oder Solaranlage. Damit stellt sich schnell die entscheidende Frage:

Warum ein komplettes Smartphone dauerhaft betreiben, wenn für diese Aufgabe speziell entwickelte Hardware wesentlich gezielter arbeiten kann?

Auch das Betriebssystem spielt eine Rolle

Bei einem Smartphone läuft zwischen Sensor und Alarmierung immer ein komplexes Betriebssystem. Energiesparfunktionen, Hintergrundbeschränkungen, Updates oder andere Apps können Einfluss darauf haben, ob eine Überwachungs-App dauerhaft aktiv bleibt. Wer ein Smartphone als Alarmanlage einsetzen möchte, sollte deshalb genau prüfen, welche Energiesparfunktionen aktiviert sind und ob Android die entsprechende App dauerhaft im Hintergrund arbeiten lässt. Bei einem speziell entwickelten Alarmsystem stellt sich diese Frage nicht in dieser Form. Hard- und Software wurden gemeinsam für genau diese Aufgabe entwickelt.

Ohne Internet kommt auch das Smartphone nicht weit

Eine Alarmanlage ist vor allem dann interessant, wenn ich nicht neben meinem Camper stehe. Die Information über einen Einbruch oder eine ungewöhnliche Bewegung muss mich also auch unterwegs erreichen. Dafür benötigt auch das alte Smartphone eine Internetverbindung. Auf dem heimischen Grundstück kann das WLAN sein. Auf einem Stellplatz, Parkplatz oder im Winterlager wird dagegen häufig eine eigene SIM-Karte mit Datentarif benötigt. Damit besteht die Smartphone-Lösung am Ende aus:
altem Smartphone + App + Stromversorgung + Internetzugang bzw. SIM-Karte.
Ganz so einfach wie „Handy in den Camper legen“ ist es deshalb nicht.

sonsor wurde genau für diese Aufgabe entwickelt

Bei sonsor mobil haben wir einen anderen Ansatz gewählt. Wir haben kein vorhandenes Gerät zweckentfremdet, sondern die Hardware speziell für die Überwachung von Wohnmobilen, Wohnwagen, Campern, Autos und Booten entwickelt. LTE-Mobilfunk, SIM-Karte und GPS sind bereits integriert. Für die ersten fünf Jahre entstehen keine zusätzlichen Mobilfunkkosten.
Einstecken, einrichten – fertig. Ein separates WLAN im Fahrzeug ist nicht erforderlich.

Nicht nur Alarmanlage, sondern Innenraumüberwachung

Ein weiterer Unterschied liegt in der Sensorik. Ein Smartphone besitzt zwar erstaunlich viele Sensoren. Für die Überwachung eines Fahrzeugs fehlen ihm aber wichtige Informationen.
sonsor erfasst deshalb gleichzeitig:

  • Bewegung
  • Erschütterungen und Körperschall
  • Geräusche
  • Lichtveränderungen
  • Temperatur
  • Luftfeuchtigkeit
  • Luftqualität
  • GPS-Position

Dadurch kann sonsor nicht nur auf einen möglichen Einbruch aufmerksam machen. Du kannst beispielsweise auch kontrollieren, ob die Luftfeuchtigkeit während des Winterlagers steigt oder Frost im Fahrzeug droht. Gerade bei einem Camper, der mehrere Wochen unbeaufsichtigt steht, kann das mindestens genauso interessant sein wie die klassische Einbruchserkennung.

Was passiert mit meinem Camper, wenn ich nicht da bin?

Der Camper steht auf einem Stellplatz, während wir eine Stadt besichtigen. Er steht mehrere Wochen im Winterlager. Oder das Fahrzeug steht einfach zu Hause, während wir im Urlaub sind. Dann möchte ich nicht ständig nachsehen müssen. sonsor überwacht das Fahrzeug weiter und kann mich informieren, wenn sich etwas verändert. Über GPS kann zusätzlich die letzte bekannte Position des Fahrzeugs abgerufen werden.

Und wenn wir im Camper schlafen?

Auch dafür ist ein spezialisiertes System sinnvoll. Während des Schlafens soll natürlich nicht jede Bewegung im Innenraum einen Alarm auslösen. Mit dem Hüllschutz von sonsor können stattdessen die Türen und Fenster über zusätzliche Funkkontakte überwacht werden. Die Innenraumüberwachung bleibt dabei deaktiviert.
So kann sich das System an die tatsächliche Nutzung des Campers anpassen.

Automatisch scharf, wenn du gehst

Eine Alarmanlage sollte außerdem nicht davon abhängen, dass man jeden Abend daran denkt, sie einzuschalten. Deshalb kann sonsor über den kleinen sonsor Key erkennen, ob du dich am Fahrzeug befindest. Du gehst weg – sonsor wird scharf geschaltet. Du kommst zurück – sonsor wird wieder unscharf. Gerade im täglichen Einsatz ist das ein kleiner Unterschied, der eine Alarmanlage wesentlich angenehmer macht.

Altes Smartphone oder spezialisierte Alarmanlage?

Ein altes Smartphone als Alarmanlage zu verwenden, ist eine interessante Idee. Für eine dauerhafte Überwachung eines hochwertigen Wohnmobils oder Wohnwagens ist ein System zu bevorzugen, das genau für diesen Einsatzzweck entwickelt wurde.
Denn am Ende geht es nicht darum, möglichst viele Funktionen eines Smartphones weiterzuverwenden. Es geht darum, dass die Überwachung zuverlässig funktioniert, wenn niemand da ist.

Ein Smartphone kann vieles. sonsor wurde genau dafür gebaut.

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